Erleben Sie das kulturelle Welterbe des Rheinthals

Das Rheinland ist reich an kulturellem Erbe. Nicht umsonst wurde das Tal des Mittelrhein in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Neben Kelten, Römern und Germanen, haben viele Völker hier ihre Spuren hinterlassen. Die Zeugnisse der Ritter aus dem Mittelalter, die wundervollen Burgen, ziehen die Blicke vieler Besucher auf sich, wenn sie in den Windungen des Rheins auf den Felsenestern auftauchen.

Fahren Sie mit dem Fahrrad, oder wandern Sie auf dem Weg König Haralds von Dänemark, dem Wikinger König, auf seinem Weg durch das wundervolle Naturschutzgebiet der Rheinauen zwischen Bingen und Ingelheim, erleben Sie das Rheintal, wechseln Sie in das liebliche Tal der Mosel.

Vom Niederwalddenkmal hat der Besucher einen grandiosen Ausblick, geradeaus auf Bingen, das Nahetal und die steinerne Brücke über die Nahe, die bereits von den Römer gegründet wurde. Linker Hand weitet sich der Anblick in den Rheingau mit seinen lieblichen, sanft geschwungenen Weinbergen und Klöstern. Am Horizont ist der Standort der Kaiserpfalz in Ingelheim erkennbar. Rechter Hand, tief unten im Rheintal, neben der Burg Ehrenfels, kann man heute noch das „Binger Loch“ vermuten. In vergangener Zeit ein gefürchtetes Hindernis für den Schiffsverkehr auf dem Rhein.

Die Stadt Bacharach

Die Regionen des Mittelrheintals

Region Rheingau

Die Region Rheingau liegt rechts- und linksrheinisch, zwischen den Schwesterstädten Mainz / Wiesbaden und Bingen / Rüdesheim.

Von Wiesbaden aus zieht sich neben den Weinbergen, in den Ausläufern des Taunusgebirges, eine wunderbare Rad- und Wanderstrecke bis nach Rüdesheim. Am Wege sind die Weinberge zu finden, in denen seit alters her die besten deutschen Weine hervorgebracht werden.

Um nur einige Namen zu nennen: Kloster Erberbach, Schloss Johannisberg, Geisenheim mit der Deutschen Weinbauschule.

Die Sehenswürdigkeiten der Region Rheingau

Kloster Eberbach

Die Klosteranlage Eberbach ist eine Gründung der Zisterzienser. Das Kloster hat eine wechselvolle Zeit hinter sich. Besetzt ausgeraubt und geplündert. Wertvolles Kulturgut, wie die Bibliothek, gingen verloren.

Das Kloster hat alle Zeitläufe überstanden und ist heute eine wunderbare Anlage inmitten der Weinberge des Rheingaues. Seit Beginn war das Kloster ein besonderer Ort an dem der Weinbau gepflegt wurde.

Kaiserpfalz Ingelheim

Kaiserpfalz, erbaut in der Mitte des 8. Jahrhunderts. Im Jahre 774 hat Karl der Großem, also der Hausherr, die Pfalz, verbürgt, besucht. Die Pfalz wurde rund 300 Jahre als Kaiserpfalz genutzt, d.h. als gelegentlicher Aufenthaltsort des Kaiser und der Könige für Regierungsgeschäfte.

Danach, durch das Aufkommen der Städte, verlor die Pfalz ihre Funktion und Bedeutung. Über die Jahrhunderte hinweg wucherte dann die Stadt Ingelheim über die Pfalz hinweg.

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